Windows 8
Donnerstag, den 01. März 2012 um 00:00 Uhr

Neue Optik, mehr Performance:
So wird Windows 8 aussehen

Microsoft hat auf der Entwicklertagung "Build" in Anaheim bei Los Angeles Windows 8 präsentiert und damit auch die Spekulationen um das neue Betriebssystem beendet.

Nun erscheint auch die erste Beta Version zum Download und testen.

Hier erste spannende Details:

 

Quelle:  magnus.de/CRN

Quelle: PC Magazin Die Startseite von Windows 8


Windows 8 präsentiert sich optisch im Metro Style, den Microsoft schon beim Windows Phone 7 verwendet. Beliebte und häufig verwendete Anwendungen (von Microsoft als "Apps" bezeichnet), Webportale und Mediengalerien werden zum schnellen Start auf der neuen Oberfläche kachelartig angeordnet, jeweils mit einem bunten Minibild. Unter den Apps befinden sich Minianwendungen zur Anzeige des Wetters sowie Programme wie Office oder Photoshop. Der Anwender kann diese Ansicht beliebig anpassen, die Bedienung erfolgt wie bei einem Windows-Phone-7-Smartphone.

Quelle: PC Magazin Internet Explorer mit Windows-8-Navigationsleiste rechts.


Ein Unterschied zum iPad ist etwa die Unabhängigkeit von der Eingabeart. Die Betriebssystemoberfläche lässt sich einerseits sowohl per Touchscreen mit den Fingern oder einem speziellen Stift (Pen) bedienen, andererseits aber auch auf die klassische Art mit angeschlossener Maus und Tastatur. Während die Touch-Funktionalität mehr für den Unterhaltungsgebrauch ist, bieten Stift, Maus und Tastatur eher die Grundlage, den (Tablet-)PC als Arbeitsgerät zu verwenden.

Aero ist jedoch auf der klassischen Desktop-Ansicht verschwunden. Ein Klick auf "Start" öffnet nicht mehr das Programmmenü, sondern die Mosaik-Oberfläche mit den Apps. Die Suche löst das Eingabefeld ab. Sie sucht nicht nur auf der Festplatte oder im Windows-System, sondern integriert auch Suchmaschinen, Web-Spaces und andere Anwendungen. Die Eingabeaufforderung („cmd.exe“) ruft man jetzt beispielsweise über die Suche auf.

Bessere Internetanbindung

Die Internetanbindung ist ebenfalls ein fundamentales Element von Windows 8. Datenaustausch (Share) steht in allen Apps zur Verfügung. So lassen sich Bilder und Fotos aus Fotogalerien (Online-Galerien wie etwa auf FlickR oder SkyDrive sind ebenfalls integriert) per E-Mail oder Dropbox weiterverwenden. Windows-8-Tablet- und -Desktop-PC werden ein Startfenster zur Cloud. Folgerichtig soll es einen Windows Store geben, aus dem sich neue Apps laden oder kaufen lassen.

In Windows 8 wird es auch einen neuen Internet Explorer 10 geben, der die Touch-Funktionalität unterstützt. Microsoft verspricht eine höhere Performance und neue integrierte Sicherheitsfunktionen, um etwa Phishing-Webseiten zu erkennen, sowie eine bessere Hardware-Beschleunigung. IE 10 wird zudem HTML 5 besser unterstützen.

 

Schneller, besser, erweitert

Erweiterte Basisfunktionen

Quelle:PC Magazin

Die bereits seit Microsoft Office 2010 bekannte Ribbon-Leiste findet sich jetzt auch im Windows Explorer wieder.

Task- und Prozessormanager haben eine Grunderneuerung erfahren. Der Windows Explorer verfügt nun über eine Multifunktionsleiste (Ribbon), wie sie aus Microsoft Office 2010 bekannt ist. Anwendungsabhängig verändern sich die Funktionen, die in der Leiste angeboten werden. ISOs sollen sich nun direkt mounten (einbinden) lassen. Im Taskmanager lassen sich Ressourcen besser anzeigen und verwalten. Um kryptische Prozess-Namen zu verstehen, gibt jetzt einen Direktlink zur Erklärungsseite im Internet. Eine History-Funktion zeigt an, welche Leistung verschiedene Programme und Dienste verbraucht haben.

Für Sensoren, Drucker und Touch-Eingabegeräte steht eine neue Treiberklasse zur Verfügung. Für diese Geräte entfällt dann eine Treiberinstallation, da Windows 8 einen Treiber zur Verfügung stellt. Dieser HID-Klassentreiber unterstützt Sensoren wie Temperaturfühler, Licht, Druck, elektrischer Strom und Bewegung. Damit könnten Hardware-Hersteller, so Microsoft, etwa Blutdruckmessgeräte an den PC anschließen.

Die Multi-Monitor-Funktionalität wurde erweitert. So lässt sich jetzt etwa ein Panoramabild auf zwei Monitore ziehen.

Zwei Funktionen helfen beim Troubleshooting, wenn der PC mal nicht so will wie der Anwender: Reset (Zurücksetzten auf die Windows-Standard-Werte) und Refresh (Zurücksetzen eines Programms auf den letzten Zustand, als es noch funktionierte).

Entwickler-Tools

Mit Windows 8 wurde auch die neue Version von Visual Studio 11 vorgestellt. Webentwicklern stehen HTML5, CSS3 und JavaScript zur Verfügung. .Net-Entwickler können XAML, C# und Visual Basic für den Metro Style verwenden. Spiele-Entwicklern greifen auf DirectX 11 zurück. Treiberentwickler werden von Visual Studio 11 ebenfalls unterstützt.

Programmierer können Apps wahlweise mit JavaScript, VB, C# oder C++ programmieren. Im Studio selbst gibt es verschiedene neue Hilfen, etwa eine Farbauswahl, wenn man die Hintergrundfarbe seiner Applikation festlegen möchte. Ein Direktmodus hilft beim Bereitstellen und Verkaufen der Apps im Windows Store.

Systemvoraussetzungen

Die Mindestvoraussetzungen für Windows 8 sind dieselben wie bei der Vorversion Windows 7: 1-GHz-32-Bit-Prozessor, 1 GByte (32-Bit) oder 2 GByte RAM (64-Bit), 16 GByte (32-Bit) oder 20 GByte (64-Bit) Festplattenplatz, DirectX-9-Grafikkarte. Natürlich unterstützt Windows 8 auch modernste Hardware-Technologien wie UEFI-BIOS, USB 3.0 und SSD-Festplatten.

Wer seinen Rechnern mit den Fingern oder dem Stift steuern möchte, benötigt einen Multitouch-Monitor. Steven Sionofsky versprach, dass alle Programme, die unter Windows 7 laufen, auch unter Windows 8 funktionieren würden.

 
Aktuelle MeldungenFernwartung 2012
07.03.2012

 Der Systemadministrator aus der Internetleitung
Neu: Unsere Remotewartung – schnell, fl  exibel, fair Neu: Minutengenaue Abrec [ ... ]


TeamViewer

Remote-Wartung hier klicken 

 
Seite drucken Impressum
concept N GmbH & SchüCom
Am Großen Teich 19
58640 Iserlohn
  Fon: +49 (0) 2371 660 116
E-Mail senden
Waldweg 11
58708 Menden
  Fon: +49 (0) 2378 867305
E-Mail senden